Reportage
Lissabon

Als international agierende Filmproduktionsfirma haben wir Mitarbeiter an vielen Orten der Welt. Digitales Arbeiten und entsprechende Software Tools macht es möglich gemeinsam an Projekten zu arbeiten, auch wenn wir physisch tausende von Kilometern voneinander entfernt sind. Wir sind davon überzeugt, dass eine relativ freie Zeiteinteilung und die freie Wahl des Arbeitsortes (und somit der Arbeitsatmosphäre) der Kreativität und Motivation unserer Mitarbeiter die besten Entfaltungsmöglichkeiten bietet und somit der Qualität unserer Produkte eine ganz besondere Note verleiht.

Allerdings ist auch ein persönlicher Kontakt wichtig für ein optimales Arbeitsklima- und Ergebnis, weshalb sich die Mitarbeiter von Senproductions regelmäßig auf Reisen begeben, um für einige Tage einen intensiven direkten Austausch zu haben.

In diesem Fall führte die Reise zwei unserer Mitarbeiter nach Portugal, wo wir dieses Jahr einen neuen Standort aufgebaut haben und drei unserer Kollegen leben und arbeiten.

Surfen nach der Arbeit

Lissabon Innenstadt

Kreatives Arbeiten

Um die Arbeit an unserem neuen Standort in Lissabon richtig zu strukturieren, flogen Hanno Lay, (Creative Director und einer der Gründer von Senproductions) und Melanie Ciric (Assistenz der Geschäftsführung und Projektmanagerin) Anfang April 2018 für 10 Tage nach Lissabon.

Unsere Tage gestalteten sich so, dass wir uns immer morgens mit den Mitarbeitern vor Ort in einem Café mit WiFi zum Frühstück trafen. In Portugal ticken die Uhren etwas anders, so dass wir „Deutschen“ eine Stunde später anfingen, als wir es von Zuhause gewohnt sind. Dafür war es für uns etwas ganz Besonderes direkt am Strand oder auch auf einer Klippe direkt über dem Meer zu sein und uns dort von der Atmosphäre inspirieren lassen zu können.

Nach einer kurzen morgendlichen Lagebesprechung arbeiteten wir dann alle gemeinsam an diversen Projekten.

Am frühen Nachmittag wechselten wir häufig die Lokalität und gingen Mittagessen. Die portugiesische Küche ist unglaublich lecker, aber auch sehr schwer. Wahrscheinlich braucht man aber auch diese Energiezufuhr, um den heftigen Atlantikwinden standhalten zu können.

Da wir alle natürlich auch Alltagsaufgaben haben, die nicht liegen bleiben dürfen, arbeiteten wir dann am Nachmittag meist jeder für sich, aber trotzdem am gleichen Ort.

 

Danach begann der spaßige Teil der Reise: Auf zu Erkundungstouren! Die sind natürlich besonders spannend, wenn man mit den Mitarbeitern unterwegs sein kann, die dort leben und sich dementsprechend auskennen. Besonders angetan hatte es uns die Architektur – die Farben und Strukturen der Häuser – und die vielen Aussichtspunkte. Diese „Miradouros“ mit Blick über die ganze Stadt sind beliebte Treffpunkte, die regelmäßig voller Menschen sind. Häufig sind dort auch Straßenmusiker oder andere Künstler zu sehen, die dort auf ein sehr begeistertes Publikum treffen. Nur die Wege dorthin waren anstrengend. Lissabon liegt über 7 Hügel verteilt, die man natürlich erstmal erklimmen muss, um die Aussicht genießen zu können.


Miradouro de Santa Catarina

Die berühmte portugiesische Fliesenkunst

Auch der Regen hat etwas Schönes

Lissabon hat wirklich eine ganz spezielle Atmosphäre. Deshalb waren wir auch etwas traurig, wieder abreisen zu müssen, aber freuten uns natürlich auch auf unsere Lieben Zuhause und wussten gleichzeitig, dass uns die Arbeit ja auch wieder dorthin zurück führen wird.
 
Fotos und Text: Melanie Ciric

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