Hinter den Kulissen
WIN-WIN

WIN-WIN, eine Erfolgsgeschichte wie aus dem Bilderbuch

Unsere erfolgreiche Regisseurin Niina Walter von WIN-WIN hat sich bereits als Mode- und Kostümdesignerin mit ihrem Label www.krude-design.com eine starke Reputation aufgebaut. Als Kostümdesignerin kam Niina zu SENproductions, bis sie dann seit dem Sommer 2016 die Regieassistenz von Hanno Lay übernahm.
 
Durch eine kleine Produktionspause im Frühjahr 2017 hat Niina ihre erste Idee für einen Kurzfilm als Regie gepitcht. Das Feedback war überwältigend, da sie mit ihrer Idee bei SENproductions offene Türen einrannte. Es ist ohnehin Ziel bei SEN eigene Filmproduktionen zu machen und Niina bringt durch ihre vorherige Betätigung als Regieassistenz wichtige Erfahrungen mit, insofern war dieser Schritt logisch und sie wurde zur Regisseurin von WIN-WIN.
 
Die Preproduktion war sehr knapp und verlief von der Idee bis hin zum Dreh in nur eineinhalb Monaten. Es war recht leicht Teammitglieder zu finden, die freiwillig mitgemacht haben, da Niina bereits eine Menge Leute kannte und ihr Drehbuch sehr gut ankam.
 

Regisseurin Niina Walter bei der Arbeit

DOP Malte Derks und Niina in der Planung

Ein überragendes Team

 
Der Cast gestaltete sich ebenfalls sehr entspannt. Birte Flint in der Hauptrolle der Rosalie ist eine alte Freundin von Niina und Sammy Scheuritzel (Fluchtwagenfahrer) kannte Niina bereits schon von einer anderen Produktion.
 
Der Drehtag war für Ende Mai 2017 angesetzt. Es war Franziska Faciles (Senior Producerin bei SEN) erster Dreh für SENproductions. Das Team war sehr harmonisch und bestand aus einer Mischung aus alten Bekannten und neuen Gesichtern, fast fünfzig Prozent davon Frauen, auch die Head of Departments.
 
Es gab starke Regenschauer an diesem Tag und die Welt ging gefühlt mehrmals unter, davon liess sich das Team aber natürlich nicht beirren. Zum Glück gab es ein richtig leckeres Catering am Set.
 

Timecheck vor dem Überfall

Birte Flint in der Hauptrolle der Rosalie

Eine Duell-Situation wie aus einem Western

 
Die Regentropfen wurden weggewischt und der Wischmopp erledigte die Pfützen. Voll motiviert wurde bis fast 22:00 Uhr weitergedreht und als es dunkel wurde, konnte durch eine gut ausgeklügelte Beleuchtung perfekt das Tageslicht simuliert werden, sodass man den Unterschied in der Postproduktion nicht ausgleichen musste.
 
Einige Close-Ups mussten leider wegen Zeitmangel gestrichen und verschoben werden. Der 2. Drehtag fand im September statt, die Wetterbedingungen waren perfekt, das Licht war genauso wie im Mai, was ein Glück. Die Crew war diesmal kleiner, das Szenario jedoch das gleiche. Die Close-Ups der Duellsituation wurden nachgedreht und ein paar kleine dramaturgische Änderungen, die sich bis dahin ergeben haben, umgesetzt.
 
Das SEN Team war auch sehr glücklich darüber, sowohl etwas Szenisches und Cineastisches zu drehen, als auch zu Postproduzieren. Jeder aus dem Kernteam hat ein Stückchen zu diesem tollen Ergebnis beigetragen.

„WIN-WIN auf Festivaltour“

Boddinale in Berlin

Eine spannende Podiumsdiskussion

Die Premiere von WIN-WIN fand am 31. Januar 2018 auf dem Women`s Film Network Berlin Shortcutz statt. Das Screening war im Sputnik Kino. Es lief super, das Publikum hatte sichtlich Spass und Niina war erleichtert. Sie verstand in diesem Moment, was es heisst wirklich Filme zu machen und dass das Publikum die letzte Instanz und nicht zu unterschätzen ist.
 
Der Erfolg ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Es folgte bislang die Teilnahme an verschiedenen Filmfestivals, wie die Boddinale in Berlin, die Videonale in Berlin, der internationale Shortcutz Contest, das Neisse Filmfestival und das Europäische Filmfestival in Göttingen. Weitere Anfragen stehen noch aus.
 
Die größte Überraschung und Freude war, dass WIN-WIN vom Bundesverband Deutscher Film-Autoren zur Einreichung für den Deutschen Kurzfilmpreis 2018 vorgeschlagen wurde, den die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien jedes Jahr vergibt. Im Moment arbeitet Niina Walter bereits an ihrem nächsten Kurzfilm.
 
Fotos: Dorothee Mühlig, Text: Georg Tafti

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